Hundefotografie - 9 Tipps und Ideen für schöne Hundefotos

Hundefotografie - 9 Tipps und Ideen für schöne Hundefotos

Inhaltsverzeichnis:

  1. Hundefotografie Einleitung
  2. Hunde fokussieren und richtige Verschlusszeiten
  3. Belichtung an unterschiedlichen Fotolocations
  4. auf der Wiese
  5.  im Wald
  6. mit Wasser
  7.  im Nebel und bei Regen
  8. Hunde Welpen fotografieren
  9. Blickrichtung

 

  1. Hundefotografie Einleitung 

Der Hund ist auf Platz 2 der beliebtesten Haustiere in Deutschland.
Mit 10,7 Millionen Hunden steht er hinter den Katzen, diese liegen mit satten 15,7 Millionen gehaltenen Katzen in
Deutschland auf Platz 1.Das sind schon eine ganze Menge Hunde die wir in unseren Heim halten und lieb haben.
Die Anzahl spiegelt sich in der letzten Zeit auch auf den sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook wieder.

Immer mehr Haustiere besitzen einen eigenen Instagram Kanal auf denen Frauchen und Herrchen mit viel Liebe
und Zeit ihren besten Freund präsentieren. Alles wird gezeigt, von der Erziehung, dem Futter, dem zerstörten Sofa.

Bei soviel Hingabe zu dem eigenen Hunde Blog dürfen Hundefotos natürlich auch nicht fehlen.Einige von euch haben
sich demnach auch ein Kameraset zugelegt um hochwertige/ anschauliche Fotos vom Hundi zu fotografieren.

Wo der eine tausende von Euros investiert und nicht versteht, wieso die Fotos mit so einer Kameraausrüstung immer
noch sehr unansehnlich ausschaut, macht der andere seine Fotos einfach mit dem Handy und kostenlose
Bildbearbeitungs-Apps wie Lightroom CC Mobile z.b. und das teilweise richtig hübsch!

Also womit macht man nun tolle Hunde Fotos, mit der mega Ausrüstung oder dem Smartphone?
Diese Frage stellt man zuhauf im Internet und in den Facebookgruppen, die Antwort lautet,
es kommt auf die Nutzung und den Einsatz an.

Das Smartphone hat schon echt tolle Möglichkeiten und für normale Lichtverhältnisse ist es eine tolle Kamera.
Was ist aber mit besonderen Lichtverhältnisse wie das Fotografieren im Wald, bei Nebel oder Regen?
Auch bei schnellen Bewegungen wie Actionbilder mit einem Hund findet das Handy immer besser den richtigen
Fokus und sogar scharfe Ergebnisse.
Es bleibt bei dem alltäglichen Blog oder Instagram Post eine der besten Alternativen für tolle Hundefotos in der
Hundefotografie und natürlich ist es auch eine Frage des Geldbeutels.

  1. Hunde fokussieren

Was bringt dir eine tolle Fotolocation, tolles Licht zur richtigen Uhrzeit und Jahreszeit wenn dein Fokus an deiner
Kamera /Smartphone nicht da sitzt wo er sein sollte, auf den AUGEN!
Ein unscharfes Foto will keiner sehen, daher erste Regel, stell deinen Fokus richtig ein. Hier kommt es darauf an,
ob dein Hundemodel in Bewegung ist oder an einem Ort deiner Location verweilt.

Ein bewegliches Tier solltest du sicherheitshalber ab eine Verschlusszeit von 1/1000 sec. oder  höher fotografieren
und am besten in der Einstellung C so dass deine Kamera sich automatisch im Fokus nachstellt und deinen Hund
auch in Bewegung immer richtig scharf abbildet.

Weiterhin nutze ich grundsätzlich einen Fokuspunkt, und zwar den in der Mitte.
Wenn du deine Fokuspunkte so einstellst dass diese hin und herspringen uns sich selbst überlassen werden,
kann es passieren das im richtigen Moment der falsche Fokuspunkt aktiviert ist und deine Kamera den Baum
hinter deinem Hundemodel fokussiert hat, somit ist dein Foto für den Mülleimer.

  1. Belichtung an unterschiedlichen Fotolocations 

Deinen Fokus hast du nun hoffentlich im Griff und Bücher wie fotografieren für Dummies, Kamera für Anfänger,
brauchst du nach meinem Blogartikel vielleicht nicht mehr.

Die Belichtung ist das nächste worauf du achten solltest, schön wenn dein Bild den richtigen Fokus aufweist,
aber dein weißer oder schwarzer Hund den du fotografierst zu dunkel oder zu hell ist.

Um dies zu vermeiden, suche dir am Anfang eine Location mit gleichmäßigen Lichteinfall und nutze eine für dich
günstige Uhrzeit die nicht gerade zur Mittagszeit ist.

Der Belichtungsmesser deiner Kamera ist schon super aber mache besser ein zwei Probefotos und schau dir wenn
du es ganz genau nimmst dein Histogramm an.

  1. Hundefotografie auf der Wiese

Nicht nur eine tolle Location um fotografieren zu lernen ist wichtig, nutze hohe Wiesen mit mindestens mittelgroßen Hunden und
kurze für kleine Hunde, so hast du es am Anfang einfacher.

Suche dir auch hier eine Wiese die gleichmäßig ausgeleuchtet ist, helle Sonnenplätze und dunkle schattige Plätze
machen dir das fotografieren von Hunden am Anfang nur unnötig schwer. Wenn dein Autofokus und deine Kamera
schnell genug sind, lasse dein Hund rennen, bewegliche Hundefotos in der Serieneinstellung sind tolle Actionfotos
und immer gerne gesehen.

Auch minimalistische Hunde Bilder auf leere große Wiesen wirken toll aber auch nähere Aufnahmen beim liegen
oder auf der Seite machen eine tolle Figur auf den Fotos wenn du das ganze in niedriger  Perspektive fotografierst.
Gehe hier immer runter, leg dich hin, fotografiere nie aus der stehenden Perspektive es sei den, dein Hund sitzt
und schaut hoch.

  1. Hundefotografie im Wald

Richtig fotografieren im Wald ist da schon etwas schwieriger wie auf einer Wiese.
Um deinen Teddybär Hund richtig in Szene zu setzen nutze ich oft Hintergründe im Wald die dunkler sind,
z.b. weit entfernte Büsche oder ähnliches.

Meinen Hund setze ich dann so in Position das dieser so viel Licht abbekommt, damit der Hintergrund viel
dunkler ist wie der Hund vor meiner Kamera. Durch diesen kleinen Foto-Trick erreiche ich leicht eine spannende
Stimmung, ja schon fast mystisch.

Rennende Actionfotos im Wald sind natürlich auch möglich. Da es im Wald wesentlich dunkler ist wie auf eine Wiese,
brauchst du hier schon eine etwas bessere Kamera und ein lichtstarkes Objektiv, nur so vermeidest du ein hohes
Iso-Rauschen in deiner Hundefotografie.

Auch Licht und Schattenbereiche sind durch Bäume und Büsche sehr wechselhaft was die Belichtung ein wenig schwerer
macht aber auch sehr spannend da du die Sonne toll nutzen kannst wenn sie durch die Bäume scheint.

  1. Hundefotografie im Wasser 

Sehr dynamische Hundefotografie mit WOW EFFEKT wenn du ein paar Einstellungen beachtest. Spiele mit deiner
Verschlusszeit, kurze wie lange Verschlusszeiten haben hier ihren Reiz,je nachdem wie du dein  Hunde
Fotoshooting gestalten möchtest.

Eine tolle Möglichkeit Tiere fotografieren zu lernen, möchtest du die einzelnen Wassertropfen und deinen Hund scharf haben,
dann wähle deine Verschlusszeit so wie ich es am liebsten habe, ab 1/1000 sec. und höher. Eine Blende ab f4 bringt
dir noch genug Schärfe in den fliegenden Wassertropfen wenn dein Hund durch das Wasser rennt oder reinspringt. 

Aber Achtung, hier musst du auf jeden Fall gut belichten, das Wasser neigt schnell zur Überstrahlung und ist dann zu hell.
Hier am besten ein wenig unterbelichten um es nachher in der Bildbearbeitung anzupassen.

  1. Hundefotografie im Nebel oder bei Regen

Regel Nummer eins, deine Kamera sollte ein wenig Wasser ab können. Bilder von Hunden im Nebel wirken oft flau und
weisen meist wenig Kontraste auf, lass dich hierdurch nicht abhalten.In der Bildbearbeitung kannst du das später ganz
einfach sehr spannend gestalten. Die Fotografie im Regen ist so eine ganz eigene Sache.

Dein Handy oder Kamera sollten Wasser abkönnen sonst werden es teure Fotos. Nutze evtl. eine Location die mit
Unterstand für dich ist :-), aber auch dein Hundemodel sieht nass (ich meine richtig nass) meist nicht mehr sehr
glücklich aus und demnach macht es hier nicht immer Sinn die Tierfotografie im Regen zu starten.

Trotz alle dem, Regen hat seinen ganz besonderen Reiz. Wähle auch hier eine passende Belichtungszeit und eine z.b
offene Blende von f2,8. Bei Verschlusszeiten von 1/250 oder höher kann man die Regentropfen noch kaum sehen,
wählst du Verschlusszeiten die langsamer sind wie z.b.1/30-1/ 100 sec. kann es sein das die Regentropfen in Form von
kleine Striche in deinem Bild zu sehen sind.

Du kannst damit tolle Hundebilder gestalten aber auch dein ganzes Bild ruinieren, es kommt hier stark auf die Bildsprache an,
was möchtest du mit deinem Bild ausdrücken?

  1. Hunde Welpen fotografieren

Hier ist es nicht anderes wie bei deinen großen Hundemodels, oder vielleicht doch ?

Naja der Hundewelpe kann noch kaum ein Kommando, im Fotostudio ist er schon mal undicht :-D aber dafür
belohnen dich Hunde Welpen-Fotos mit jede Menge Emotionen in den sozialen Netzwerken wie Instagram
und Facebook. Sei einfach geduldig und du bekommst süße Hunde Baby Bilder.

  1. Blickrichtung bei der Hundefotografie

 Die Blickrichtung in der Hundefotografie ist immer abhängig von deiner Bildgestaltung. Schaut der Hund nach rechts,
solltest du ihn links vom Bild positionieren, gib der Blickrichtung Raum!

Ein direkter Blick in die Kamera bringt besondere Nähe, achte darauf das die Augen gut belichtet sind und dein Fokus
auf den Augen liegen. Nutze Teleobjektiv zum perfektes freistellen, nutze ein Weitwinkel für lustige lange Nasen Fotos.

 Merke: Dein Hund muss nicht immer zwangsläufig in deine Kamera schauen!

Schlußwort:
Sei kreativ aber überfordere in der Tierfotografie das Tier, egal ob Hund, Katze, Maus nicht !
Die Gesundheit deines Haustiermodels geht vor allem, gestalte dein Fotoshooting so das du es an dem Tier anpasst.
Alte Hunde 15 mal rennen zu lassen macht wenig Sinn, fertige erst die wenig anstrengenden Fotos an um keinen
völlig fertigen Hund anschließend abzulichten.

Nutze Pausen, Belohnungen, so fotografieren wir einfach tolle Hunde Fotos als Tierfotograf die deinem Kunden auch
noch Jahre gefallen werden.






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